Aktuelles

Straßensperrung ab dem 1.5.2020

Während der Straßenbaustelle am Wall ist unsere Praxis über folgende geänderte Straßenführung zu erreichen. Bitte planen Sie genug Zeit ein, um eventuelle Engpässe durch
die Anfahrt und Parkplatzsuche zu vermeiden.

 

NEU! Information über die Meningokokken – B – Impfung und die Kostenübernahme von Krankenkassen

Wir möchten Sie gerne über einen neuen Impfstoff informieren, der seit Dezember 2013 verfügbar ist. Die Meningokokken-B-Impfung schützt gegen die häufigste und bereits im Säuglingsalter auftretende Form einer schwer verlaufenden Hirnhautentzündung durch Meningokokken-B-Bakterien. Bisher gibt es einen Impfschutz gegen die Meningokokken der Serogruppe C und einen Reiseimpfstoff gegen weitere Serogruppen (A, C, W135 und Y).

An einer Meningokokkeninfektion der Gruppe B erkranken jährlich ca. 200 – 400 Kinder in Deutschland. Trotz optimaler Behandlung sterben davon 8%. Weitere 10 % tragen neurologische Schäden wie Hörverlust oder die Amputation von Gliedmaßen davon.

 

Die Ständige Impfkommission STIKO des Robert-Koch-Instituts hat die Meningokokken-B-Impfung noch nicht endgültig zur Standardimpfung erklärt. Aufgrund dieser fehlenden öffentlichen Empfehlung bleibt die Meningokokken-B-Impfung eine Leistung, deren Kosten die Eltern selbst tragen müssen. Die Kosten für eine einzelne Impfdosis betragen ca. 100 Euro.

Im Säuglingsalter erfolgen ab dem 3. Lebensmonat jeweils zwei Impfungen. Die erste Impfung wird gleichzeitig mit der zweiten Sechsfach-Impfung gegeben, die zweite Impfung erfolgt vier Wochen nach der dritten Sechsfach-Impfung.  Zusätzlich ist eine Auffrischung im zweiten Lebensjahr erforderlich. Für den kompletten Schutz betragen die Kosten 300 Euro.

 

Seit Sommer 2019 übernehmen folgende Krankenkassen die Kosten:


– Barmer
– BIG
– Innungskrankenkasse IKK
– AOK im Rahmen des Gesundheitsfonds
– Techniker im Rahmen einer Reisemedizinischen Impfung

 

Bei der AOK und der Techniker müssen Sie bitte vorab die Kostenübernahme mit Ihrer Krankenkasse klären lassen.

 

Gerne besprechen wir alle Ihre Fragen mit Ihnen.

Früherkennung von Sehstörungen

In den ersten drei Lebensjahren lernt ihr Kind zentrales Sehen, das heißt die Verarbeitung der durch die Augen aufgenommenen Bilder durch das Gehirn. 5% unserer Kinder haben bereits so früh Augenerkrankungen wie Kurz- oder Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmung, Linsentrübung oder Schielen, die das optimale Sehen Lernen verhindern und von außen nicht sichtbar sind. Das Kind bleibt sein Leben lang schwachsichtig, eine Brille kann das Defizit später nicht mehr korrigieren. In unserer Praxis besteht die Möglichkeit einer Testung auf diese Erkrankungen. Sie ist in wenigen Sekunden per computergestützter Infrarotmessung ohne die Berührung des Kindes durchführbar. Leider sind Augenvorsorgeuntersuchungen in Deutschland noch nicht vom Gesetzgeber etabliert und werden nur von wenigen Krankenkassen bisher übernommen. Wir berechnen für unsere Leistung 20 Euro. Sie bekommen eine Rechnung und klären die Übernahme mit Ihrer Krankenkasse. Die weitere Behandlung beim Augenarzt wird von jeder Krankenkasse erstattet. Ihr Praxisteam empfiehlt die Untersuchung im Alter von 1 Jahr zur U6, dann nochmal im Abstand von 1 bis 2 Jahren.

 

Gerne beantworten wir weitere Fragen.

Sicherheit im Auto für Kinder bis 24 Monate

Reboard Kindersitze sollten deutlich länger benutzt werden als bisher vermutet.

 

http://www.youtube.com/watch?v=_HyJiNdbxIE